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Piemont - Toskana - Südtirol 2008 Drucken E-Mail

Kroatien war unser erklärtes Ziel... und wieder kam es anders!

Am Montag punkt 9 Uhr fahre ich bei Urs in Oberwil-Lieli vor. Ein letzter kritischer Blick ins Internetwetter lässt unsere Kroatienpläne purzeln. Wir entscheiden uns schliesslich über's Piemont in die Toskana zu gelangen und mit einem "Schlänggel" (Terminologie Urs) via Südtirol wieder nach Hause zu fahren.

Urs hat genügend Kartenmaterial eingepackt. Damit liesse sich Südeuropa von den Pyrenäen bis fast ans Schwarze Meer durchstreifen(!) - und sein Garmin-Navi hat er natürlich auch dabei.

Montag 15. September 2008

Es ist gegen halbzehn, das Wetter solala. Wohl oder übel entschliessen wir uns für die Variante Loch (Gotthardtunnel). Laut Wetterprognosen 5° Celsius in Göschenen lassen uns um die 0° Grad für die Variante Gotthardpass hochrechnen. Wir knöpfen die Jackenfutter rein und stülpen die warmen Handschuhe über. Dann geht's los. Der erste Halt ist auf der Raststätte Gotthard Süd bei Ambri-Piotte geplant. Caslana lassen wir diesmal links liegen und passieren bei Ponte Tresa die Grenze. Via Varese und die A26 gelangen wir ins Piemont. In Moncalvo mit seinem sehenswerten und auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern besprechen wir die weitere Route und legen La Morra als Übernachtungsort fest.

Dort angelangt, fahren wir schnurstracks auf die Aussichtsterrasse und geniessen das herrliche Panorama. Auf Umwegen finden wir etwas ausserhalb Il Grappolo, ein schnuckeliges Agriturismo. Auf Empfehlung der Hausherrin nehmen wir den 20-minütigen Fussmarsch auf uns und landen im RISTORANTE BOVIO auf der entgegengesetzen Seite von La Morra. Die auf Bildern festgehaltene Schlemmerei war keneswegs geplant - aber auch nicht unwillkommen!  -  Für den Heimweg benötigten wir übrigens die doppelte Zeit!!!

Anmerkung: Urs erkundigte sich interessiert nach Trüffeln. Der Chef persönlich präsentierte uns die 'Knollen' auf einem Tablett und liess uns die Qual der Wahl!!!

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Urs ist starklar...

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...Fredi ebenfalls.

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Fredi in der Gartenbeiz auf der Piazza in Moncalvo

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Gleicher Ort, gleiche Beiz - Urs beim Sünnele

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Die R 1200 R

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Die V-Strom wirft ihren Schatten voraus

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Wunderbarer Ausblick von La Morra Richtung Süden

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Hier La Morra, dort Barolo

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Barolo

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In der Ferne erkennt man Alba

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Urs - Das Model...

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... und Fredi - Der Fotograf auf dem Weg zur Arbeit

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Im RISTORANTE BOVIO in La Morra - Der Patron bedient uns persönlch und fachsimpelt mit Urs

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Offerte des Hauses

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Vorspeise

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Zweite Vorspeise mit fein geraffelten Trüffeln

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Erste Hauptspeise mit noch mehr Trüffeln

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Zweite Hauptspeise

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Dessert

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...und Fredi beim Abgang

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Aus der Ferne - Alba by night

Dienstag 16. September 2008

Wir erkunden die Gegend zwischen Dogliani und Aqui Terme. Über Ponzone gelangen wir auf einer fantastischen Kretenstrasse nach Sassello. Bei Albisola biegen wir ein auf die Autobahn. Atemraubend der Blick auf die Italienische Riviera. Zwische Pisa und Livorno, bei Collesalvetti, verlassen wir die Autostrada und kurven landeinwärts Richtung Casciana Terme. Im Albergo Roma angekommen lechzen wir nach einem erfrischenden Bier. Die lange Autobahnfahrt hat durstig gemacht. Es weren zwei daraus.

Zum Abenessen orientieren wir uns nach auswärts. Grund: Das Durchschnittsalter der Bedienung liegt bei 60+, das der Hotel(-Kur-) Gäste bei gut 70+.

Der Hotelier empfiehlt uns einen Italiener gleich um die Ecke. - Und der ist der absolute Hammer!

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Morgenblick auf La Morra

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Blick Richtung Küste bei Livorno

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Über Felder...

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...und Äcker...

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...auf dem Weg nach Casciana Terme

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Abendessen beim Italiener in Casciana Terme

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Das nächliche Casciana Terme...

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...scheint wie ausgestorben

Mittwoch 17. September 2008

Heute ist Kultur angesagt, - aber ohne das Kurvenfahren zu vernachlässigen. Wir flitzen einem Hügelzug entlang südwärts. Kurvenwetzen schier ohne Ende. Wir besuchen Volterra. Dieses im Altertum von Etruskern hoch oben auf einem Hügel gebaute Städtchen, bietet einen einzigartigen Rundblick über die Toskana.

An San Gimignano fahren wir vorbei. Seit der Ernennung zum Weltkulturerbe wird es von Touristen überschwemmt.

In Siena stellen wir die Bikes auf einem Parkplatz ab. Wir schlendern durch die Gassen ins Zentrum. Unterwegs gibts eine erfrischende Glace. Am Rande des grossen Platzes im Zentrum lassen wir uns in einem Cafe nieder und trinken einen Espresso. Der grosse Touristenrummel ist vorbei und es herrscht eine beschauliche Atmosphäre. Aber ja, - der Weg ist das Ziel und wir brechen wieder auf.

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Die 70er + haben ihre helle Freude an unseren ÖFEN

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Unterwegs nach Volterra

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Die etwas flachere Toskana

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Volterra 1

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Fredi schlendert durch Volterra

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Piazza in Volterra

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Fotograf Urs in Volterra

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Ausblick von der Stadtmauer von Volterra 2

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Ausblick von der Stadtmauer von Volterra 2

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Ausblick von der stadtmauer von Volterra 3

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Urs an der Stadtmauer von Volterra

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San Gimignano

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Fredi Und Urs - Im Hintergrund San Gimignano

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Urs der Kulturelle

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im Zentrum von Siena

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Fredi geniesst seinen Espresso (und freut sich auf das Bier am Abend)

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Urs der Biker

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Siena

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Die Turmspitze

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Urs (und die Sonnenbrille?!)

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Unser Nachlager...

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..einTuriladen 5 km südlich von San Gimignano

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...mit Pool..

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...und Bier nach Lust...

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...und Laune.

Donnerstag 18. September 2008

Heute ist ein besonderer Tag. Wir überqueren den Appenin bei Abetone /Fiumalbo, wo ich am 9. Oktober 1994 von einem Fiat Punto abgeschossen wurde. Die Übernachtung ist irgendwo im Südtirol vorgesehen.

Wir fahren die Strecke in umgekehrter Richtung. Erster Halt ist in San Marcello. Im hiesigen Spital wurden 1994 mehrere Beckenbrüche diagnostiziert. Für den chirurgischen Eingriff sollte ich nach Turin verlegt werden. Nach Rücksprache mit einer REGA-Ärztin holte mich die REGA in Florenz ab und transportierte mich ins Kantonsspital Baden. Dort wurden die Brüche mit Metallplaten verschraubt und stabilisiert. Das Metall wurde 15 Monate später wieder entfernt. Heute lebe ich nahezu beschwerdefrei. Einzig bei bevorstehenden Wetterumschwüngen verspüre ich immer noch Schmerzen.

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14 Jahre später - Fredi vor dem Spital in San Marcello

Die Anfahrt mit dem Töff auf die Unfallstelle aus meiner Perspektive

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Anfahrt auf die Kurve mit gut 80 km/h...

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...die Strasse ist frei...

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...die nächsta Kurve in Sicht...

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... ich schaue kurz in den Rückspiegel ob Michael folgt...

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... ich schaue wieder nach vorne und realisiere: jetzt tätschts...

Der Crash

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Mein erster Gedanke: HIER STERBE ICH NICHT!

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Der Töff erleidet Totalschaden - Der Punto?...

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... und viel Schrott.

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Wir sind hier nicht in England! - Alles klar?

Die Anfahrt mit dem Auto auf die Unfallstelle aus der Sicht des Unfallverursachers

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Der Punto nähert sich der Unfallstelle...

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...er fährt hier schon ganz links der Mauer entlang...

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.....er bremst noch, vermutlich will er nach links abbiegen...

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WAS HAT ER STUDIERT?

14 Jahre später fahre ich die Strecke noch einmal ab

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Zuerst virtuell...

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...und dann in der Praxis.

Im Hotel Chrys in Bozen

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Fredi mit dem wohlverdienten Bier...

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...und auch Urs weiss es zu schätzen!

Freitag 19. September 2008

Heute ist der Pässe-Tag. Durch das Sarntal und über das Penserjoch gelangen wir nach Sterzing. Hier geht's gleich wieder hoch über den Jaufenpass. In Sankt Leonhard kehren wir ein. Der Bauern-Toast-Südtirol schmeckt ausgezeichnet. Anschliessend überqueren wir das Timmelsjoch und nehmen die Silvretta-Hochalpenstrasse in Angriff. Über Feldkirch und Lichtenstein machen wir noch den Schlänggel durch das Toggenburg. Nach einem Kaffeehalt auf dem Ricken gelangen wir über Schindelegi das Säuliamt und Freiamt wieder auf den Mutschellen.

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Fredi bepackt seine V-Strom

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Fredi fotografiert die Anfahrtsstrecke auf das Penser Joch

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Der Anfahrtsweg zum Penser Joch aus dem Sarntal

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Urs behält den Helm auf, es ist recht kalt

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V-Strom und R 1200 R bereit für die Weiterfahrt

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Fredi auf dem Jaufenpass

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Der Blick hinunter ins Passeiertal

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Auf dem Timmelsjoch

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Urs auf der Bielerhöhe, Silvretta

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Weit und breit kein Stau, nur eine Staumauer

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OK, nehmen wir den Rest. Silvretta ade!

Die Karte zur Tour

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Mutschellen - Piemont - Toskana - Südtirol - Mutschellen

 
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